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Ratssitzung vom 25.03.1998:

Möglichen Wasserverbund mit Hagenbach kritisiert

Die Rheinpfalz schrieb auf der Lokalseite Wörth am 27.03.1998 über die Einwohnerversammlung am 25.03.1998:

Möglichen Wasserverbund mit Hagenbach kritisiert

Berg: Bei Einwohnerversammlung lebhafte Diskussionen über Kindergartenerweiterung

Die mögliche Kindergartenerweiterung nahm breiten Raum in der lebhaften Diskussion bei der vergangenen Einwohnerversammlung ein. Bürgermeister Rainer Gebhard verdeutlichte, daß die Gemeinde nicht vorrangig und nicht in den nächsten beiden Jahren eine Erweiterung des Kindergartens vornehmen wird.

Eine mögliche Erweiterung sei aber in der Planung und liege in der Schublade bereit. Der Rechtsanspruch bestehe, so Bernd Heinrich (Verbandsgemeinde), und darauf müsse die Gemeinde eingerichtet sein. Gefragt wurde vor allem, ob es nicht Ausweichmöglichkeiten gebe, etwa im ehemaligen Kindergarten. Berg würde eine Erweiterung durchaus finanzieren können, so Gebhard. Problematisch seien die Betriebskosten. Hier seien Gespräche zu führen.

Heinrich berichtete von den in die weite Zukunft gerichteten Planungen zu einem möglichen Verbund der Wasserversorgung innerhalb der Verbandsgemeinde Hagenbach zwischen Berg und Hagenbach. Kritische Fragen seitens der Bürger zielten darauf ab, warum denn diese Verbundleitung jetzt sein müsse, die so lange nicht wichtig war. Befürchtet wurde, daß das Hagenbacher Wasser, das schlechter sein soll, dann mit dem Berger Wasser vermischt werde. Die veranschlagten Kosten (3 Millionen Mark) wurden bemängelt.

Alle anderen Versorgungseinrichungen (Strom, Erdgas) seien über Verbundsysteme verwirklicht, so Gebhard. Auch für das Wasser sei dies anzustreben. Die Gemeinde habe hier eine Verpflichtung, denn wenn der Notfall auftrete werde man vom Bürger gefragt, warum nicht vorher etwas geschehen sei. Der Bürgermeister sicherte zu, das Thema auf der folgenden Einwohnerversammlung erneut ausführlicher zu diskutieren.

Die Verkehrsberuhigung in der Bruchbergstraße wurde von Ortsbürgermeister Gebhard erneut vorgestellt. Hierzu habe es in der Vergangenheit einige Mißverständnisse gegeben. Die wechselseitigen Parkbuchten sollen erhalten bleiben. Es ginge nicht darum, noch mehr Verkehr aus dem Bruchberg herauzunehmen. Der Verkehr habe sich den vergangenen Jahrzehnten verdreifacht. Der Bruchberg werde auch weiterhin die verkehrsreichste Berger Straße bleiben. Eine Umleitung über den Römerring sei nicht vorgesehen.

Der Bau einer Garage in der Bruchbergstraße hatte dazu geführt, daß der Fußweg hier nahezu komplett verschwunden ist. Dieser unmögliche Bau, so Gebhard, sei ein Beispiel, wie man es nach seiner Ansicht nicht machen solle. Im Interesse der Ortsgemeinde müsse aber der Gehweg wieder hergestellt werden. In diesem Falle würden der Gemeinde keinerlei Kosten entstehen. Auch aus Kostengründen könne seitens der Gemeinde nicht der gesamte Bruchberg konzipiert werden. Die Einmündungen zum Römerring werden seitens der Ortsgemeinde verkehrlich gestaltet.

Gebhard sprach auch die in ferner Zukunft vorgesehene zweite Ortseinfahrt für Berg an, die mit einem möglichen weiteren Neubaugebiet kommen werde. Im Bruchberg sei eine Beruhigung erforderlich, so ein Einwohner. Man solle aber im Sinne der Bürger im Römerring dort gleichzeitig mit beruhigenden Maßnahmen beginnen, um eine einseitige Verkehrsverlagerung zu Lasten des Römerrings zu verhindern. (hpm)