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Ratssitzung vom 01.08.2000:
Entscheidung vertagt |
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Die Rheinpfalz schrieb auf der Lokalseite Wörth am 03.08.2000 über die Sitzung am 01.08.2000: Entscheidung vertagt BERG: Sondersitzung zum Kindergarten Der Ortsgemeinderat Berg hat eine abschließende Entscheidung über die Erweiterung des Kindergartens Richard-Wagner-Straße vertagt. Erst bei einer Sondersitzung in zwei Wochen wollen die Fraktionen entscheiden, welche der beiden möglichen Varianten verwirklicht werden soll. Die erste sieht vor, einen vierten Gruppenraum als Ganztagesstätte mit entsprechenden Räumlichkeiten einzurichten. Preis etwa 950.000 Mark. Ein "einfacher" Bau des vierten Raumes würde dagegen nur 750.000 Mark kosten. Grund für die momentane Verzögerung im Rat ist die erst kurt vor Sitzungsbeginn von Architekt (Ortsbürgermeister) Rainer Gebhard vorgestellte Aufstellung zur Finanzierung des Erweiterungsbaus. Während Thomas Eich (CDU) dem zustimmte, wollte Manuel Offenbacher (SPD) das Finanzierungskonzept noch fraktionsintern besprechen. Nach diesem müssten bei der Einrichtung einter Ganztagesstätte 200.000 Mark in den Haushaltsjahren 2000 und 2001 eingespart werden. Projekte wie der Bau des Europaplatzes bei Lauterbourg müssten verschoben werden. Gebhard plädierte dafür, eine Entscheidung so bald wie möglich zu fällen. Beigeordneter Gerhard Fried meinte: "Die Ortsgemeinde Berg sollte es sich leisten können, eine vierte Gruppe als Tagesstätte zu bauen." Weiter beschäftigte sich der Rat mit der Frage, ob das Gebiet südlich der Lauter zwischen Berg und Neuburg offiziell als Polder ausgewiesen werden soll oder nicht. Laut Verbandsbürgermeister Brand könnten die Landwirte, deren Grundstücke schon heute bei Hochgwasser überflutet seien, so eine Entschädigung erhalten. Hinsichtlich der Verbesserung des Hochwasserschutzes am südlichen Lauterdeich zwischen Berg und Neuburg wurde die Verbandsgemeindeverwaltung beauftragt, eine Absperrblase zu beschaffen. Diese müsste dann im Hochwasserfall rechtzeitig am Rohrdurchlass eingesetzt werden. Ortsbürgermeister Rainer Gebhard kündigte an, die kürzlich verkaufte Metallwarenfabrik Berger werde ihr Werk in Berg nicht schließen. Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen seien also nicht in Gefahr. Im Gegenteil: Der Betrieb sei in der "aufsteigenden Linie", so Gebhard. (hcs) |